Großes Kino

Berlin Verlag, 72 Seiten, 2005,
€ 16,00 [D], € 16,50 [A]
Hardcover mit Schutzumschlag
978-3-8270-0584-7

Die Lorbeeren, die man dem blutjungen Lyriker als „größte lyrische Hoffnung“ begeistert vorschoss, hat sich Björn Kuhligk — zwei Gedichtbände älter und immer noch jung — längst verdient. Großes Kino heißt sein dritter Lyrikband, und wieder führt dieser Stürmer und Dränger unter den Dichtern vor, dass Poesie und „street credibility“ keine Gegensätze sein müssen. Als „Stimme, die sich beharrlich weigert, nicht politisch zu sein“, hat man Kuhligk bezeichnet, und so steht das kritische, zeitdiagnostische Gedicht in diesem Band im Vordergrund. Weit entfernt von streng gescheitelter politischer Korrektheit und in einer Sprache, die den Sicherheitsgurt ablehnt, betreibt Kuhligk hier Gesellschaftskritik, die sich nicht ausbremsen lässt.

Kuhligks Gedichte können auf verhaltene, ja lakonische Weise ganze Romane erzählen.

Alexander von Bormann, Der Tagesspiegel

Lyrisches High-Five! Poesie trifft die Straße, seine Worte treffen ins Schwarze.

IQ Style

Der Blick des Autors ist sein Trumpf. Er ist präzise, detailreich, verliert sich aber nicht im Detail, sondern behält immer den Zusammenhang im Focus, aus dem die Details heraustreten.

Lars Reyer, titel Magazin